Bauherrenmodell-Ratgeber
Unabhängig & vollständig — Chancen wie Risiken Österreich — Fokus Graz & Steiermark Kein Provisionsinteresse — nur Fakten

Detailvergleich

Bauherrenmodell vs.
Anlegerwohnung

Zwei Modelle, ein Ziel — steueroptimiertes Immobilieninvestment. Die Unterschiede sind entscheidend.

Beide Modelle nutzen Immobilien als Kapitalanlage mit steuerlichem Vorteil — doch der Hebel, die Komplexität und die optimale Zielgruppe unterscheiden sich erheblich.

Der wichtigste Unterschied: Die AfA

KriteriumBauherrenmodellAnlegerwohnung
AfA-Satzbis 8,33 % (Sanierungs-/Herstellungskosten, beschleunigt)1,5 %/Jahr (Regelabschreibung Gebäude)
AfA-Basisgesamte Sanierungs-/Herstellungskosten (oft 80–90 % des Investments)ca. 80 % des Kaufpreises (Gebäudeanteil)
Jährliche Steuerersparnis
(bei 250.000 € Invest, 48 % GrSt)
ca. 9.600–10.000 € p.a.ca. 1.440 € p.a.
Kumuliert über 15 Jahreca. 144.000 €ca. 21.600 €
Mindestinvestment200.000 €+150.000 €+
Direktes WohnungseigentumMiteigentum an LiegenschaftWohnungseigentum (WE)
Eigennutzung möglichNein (Vermietungszwang)Ja (nach Frist)
Mindestlaufzeit15–20 Jahrekeine formelle Mindestlaufzeit
VerwaltungProfessionell durch ProjektgesellschaftHausverwaltung nötig
Kündigungsschutz MieterMRG anwendbarMRG oder WGG je nach Objekt

Rechenbeispiel: 250.000 € Investment

Bauherrenmodell

Steuerersparnis in 15 Jahren

Investment: 250.000 € | Grenzsteuersatz: 48 %

  • Abschreibbarer Anteil: ~225.000 € (90 %)
  • AfA p.a.: ~18.750 € (8,33 %)
  • Steuerersparnis p.a.: ~9.000 €
  • 15 Jahre kumuliert: ~135.000 €
  • Effektiver Netto-Einsatz: ~115.000 €

Anlegerwohnung

Steuerersparnis in 15 Jahren

Kaufpreis: 250.000 € | Grenzsteuersatz: 48 %

  • Gebäudeanteil: ~200.000 € (80 %)
  • AfA p.a.: 3.000 € (1,5 %)
  • Steuerersparnis p.a.: ~1.440 €
  • 15 Jahre kumuliert: ~21.600 €
  • Dafür: direktes WE, Verkauf jederzeit möglich

Wann ist die Anlegerwohnung besser?

Wann ist das Bauherrenmodell besser?

Individuelle Einschätzung gewünscht?

Welches Modell für Ihre Steuer- und Vermögenssituation optimal ist, lässt sich am besten in einem kurzen Gespräch klären.